MoobiCent nur eingeschränkt als mobiler DSL-Ersatz nutzbar
11. Januar 2008 - abgelegt unter Unterwegs
Wie gerade bei golem zu lesen war, hat moobicent nicht nur die Vertragslaufzeiten geändert,was ich heute morgen noch ausgesprochen positiv fand, sondern auch still und heimlich die AGBs geändert. In den geänderten Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) steht:
VICTORVOX behält sich auch vor, bei Vorliegen einer über das übliche Maß hinausgehenden oder missbräuchlichen Nutzung aus Sicherheitsgründen die maximal mögliche Geschwindigkeitsübertragung einzuschränken oder den Anschluss vorübergehend zu sperren.
Das wars dann wohl mit der DSL-Alternative. Es wird nicht näher drauf eingegangen, was eine “übliche Nutzung” der Leitung ist, aber eine Flatrate die mir gesperrt werden kann, wenn ich sie benutze ist keine Flatrate.
Interessiert hatte mich auch, ob sich VOIP mit moobicent nutzen lässt. Die FAQ verrät mir, dass es zwar im Moment geht, aber niemand garantiert, dass das morgen auch noch so ist…
“Voice over IP steht zur Verfügung, kann aber seitens des Netzbetreibers Vodafone D2 Deutschland GmbH technisch jederzeit unterbunden werden. Es besteht kein Nutzungsanspruch Ihrerseits.”
Also für mobile Gelegenheitssurfer ist der Tarif sicher immer noch interessant. Wer es aber als vollwertigen DSL-Ersatz nutzen will wird wohl bald an seine Grenzen kommen.

Google
11. Januar 2008 14:48
[...] pocketweb? « Der Debitel Ogo macht seinen Job – Interview (2) MoobiCent nur eingeschränkt als mobiler DSL-Ersatz nutzbar » [...]
11. Januar 2008 17:45
…. ich persönlich finde es unehrlich, wenn man mit einer UMTS-Flatrate als DSL-Alternative wirbt und dann die Nutzung im Kleingedruckten (AGB) begrenzt.
Für mich eindeutig ein Fall für die Verbraucherzentralen.