moburl – mit M-punkt schneller zum Mobil-Ziel
28. August 2006 - abgelegt unter .mobi, Google, Ogo
Wer es erfunden hat, lässt sich auf die Schnelle nicht feststellen – die Kurzadresse für das mobile Gmail heisst
zum Beispiel schon länger m.gmail.com. Nun macht elbewerk eine Aktion draus und fordert unter moburl.de dazu auf, zukünftig mobile Versionen von Websites einfach durch ein vorangestelltes m. zu kennzeichnen. Das sei “tippartbeitsparender” als mobile.xxx oder noch längere Varianten. Wenn sich das durchsetzt, könnte man sich die .mobi-Domains glatt sparen.
Das Pocketweblog ist schon länger auch über m.pocketweblog.de abrufbar. Vor ein paar Tagen schrieb ich ja schonmal mehr über Angepasste Inhalte für mobile Endgeräte.
Wer die Mühe scheut, seine Seite umzubauen, der könnte die m.-Sudomain auch einfach als Umleitung auf einen Proxy-Dienst einstellen. Sowohl google, skweezer, mobileleap als auch pocket-proxy wandeln jede Seite in eine mobile Seite um.

Google
31. August 2006 00:39
Wozu NOCH eine Konvention? Noch dazu eine NOCH unbekanntere als viele andere?
Die Idee ein third level domain “m.” voranzustellen wird sich vermutlich aus genau demselben Grund nicht durchsetzen, aus dem sich auch schon schon das einführen jeder anderen struktur (z.B. pda.xyz.de, mobil.xyz.de mobile.xyz.de oder http://www.xyz.de/pda http://www.xyz.de/xhtml ) zur kenntlichmachung von mobilen Inhalten nicht durchgesetzt hat: Es hatte schlicht und ergreifend niemand eine auf breiter Front etablierbare und auch für Konsumenten nachvollziehbare Overlay-Adressierung konstrutiert, mit der die Teilnemge aller für sinnvolle Mobile Nutzung tauglichen Sites (=XHTML muss man schon voraussetzen) im Internet unter einem vereinheitlichten Schema ansprechbar sein können, OHNE dass man den eigentlichen Content dafür besonders edititiern müsste.
Um diesen Grodischen Knoten auszulösen braucht man einen Ansatz, der mit genau dieser klaren Absicht gezielt als Greenfield von Null anfangen kann, und der darüberhinaus nicht von einem einzigen Player oder einer einzelnen Industrie angeschoben wird, sondern über verschiedene reichweitenstarke Angebote aus verschiedenen Ecken gleichzeitig.
Das dürfte auch der Grund dafür sein, das die Investoren bei dotMobi sich eine hohe Erfolgswahrscheinlichkeit ausrechnen: Weil sie nicht nur eine Konvention vorschlagen, sondern diese auch gleich mit W3C Best Practices unterfüttern, die sie auch mit erarbeitet haben, und zu deren Nutzung sich die Nutzer des Namensraums mit Ihrer Registrierung verpflichten – was im Umkehrschluss dazu führt, das der Zugriff auf ein Internet-Angebot über eine dotMobi Adresse sehr deutlich wahrscheinlicher mobil tauglich sein wird als die inhalte in jedem anderen Internet Namensraum.
Die Kopplung bringt aber auch für die Site Betreiber einen Vorteil: Sie können in diesem Namensbereich gezielt signalisieren, daß sie ihre Angebote von vorneherein AUCH für mobile Nutzung angelegt haben (dotMobi ist ja nicht exklusiv mobil – es fordert nur, daß mobile Nutzer vernünftig bedient werden). Eine hervorragende Option um Konsumenten einen leicht nachvollziehbaren Mobilen Eintrittspunkt zum eigenen Web-Auftritt zu schaffen ohne diee eigene Market zu fragmentieren.
Wenn man seinen Auftritt aber so erweitert, dann wird dies besonders dann gut kommmunizierbar. Zum Besipiel nähme die Marke pocketweblog keinen Schaden, aber die gezielte Ansprache mobiler Nutzer wäre mit pocketweblog.mobi plötzlich für wirklich JEDEN einleuchtend.
Die ersten Hosting Service Provider haben den mittlerweile den Braten gerochen und beginnen “dotMobi Compliant Hosting” anzubieten.
Obwohl die allgemeine Registrierung noch gar nicht begonnen hat sind bereits mehr als 11000 der weltweit wichtigsten Marken im Namensraum aktiv geworden. Microsoft hat seine http://live.mobi provisorisch connected. Die ersten deutsche Sites kommen online, z.B. http://bmw.mobi und http://neckermann.mobi, http://t-mobile.mobi
Was das Fingerbrechen beim Tippen anbelangt, so nähme ich an dass die Eingabe der domain “.mobi” sehr bald durch Aufnahme in den meisten Vokabularen von eingebeunterstützder Software von Mobilen Geräten einfacher ist als vieles andere – zum Konsortium gehören ja auch drei der größten Endgeräte-Lieferanten.
Es tut sich was, und es bliebt spannend!
31. August 2006 08:56
Mit .mobi ins mobile Internet
domain-recht berichtet über die zur Zeit laufende und bis 22. September verlängerte Sunrise-Phase für die neue TLD .mobi – Im Moment können also Inhaber von Markenrechten bevorzugt eine .mobi-Domain sichern, ab 25. September kann da…
31. August 2006 09:03
Über .mobi habe ich schon berichtet und bin gespannt, was es uns bringen wird. Ich stimme mit dir überein, dass die Stärke von .mobi die breite Basis und die mit der Domain gekoppelten Bedingungen sind. Das hindert mich jedoch nicht daran, zusätzlich eine für mich kostenlose m.-subdomain einzurichten und anderen zu erzählen, dass ich es praktischer finde, einfach m. zu verwenden statt die längeren Alternativen.
Leider ist ausser den von dir genannten deutschen .mobi Adressen, die schon seit einigen Wochen/Monaten bestehen in letzter Zeit nichts neues dazugekommen. Wird Zeit, dass da ein wenig Bewegung reinkommt – Spanndend bleibt es allemal.
21. September 2006 12:51
[...] Nur weil es auf dem Ogo gut aussieht, muss es nicht unbedingt mit jedem Handheld lesbar sein. – .mobi Domains sollten ja z.B. auch von Handys anzeigbar sein. Statt eines optimierten Stylesheets wäre dann auch die Verwendung des WordPress-Plugins wp-mobile denkbar (Beispiel: http://www.pocketweblog.de/wp-mobile.php) oder aber man schaltet seine moburl oder .mobi Domain so, dass die Seite über einen Mobil-Proxy aufgerufen wird (Beispiel m.pocketweblog.de ) Merken und Teilen: [...]