MobiBlogPara.de Nummer Vier
Freitag, August 31st, 2007Die aktuelle Mobiblogpara.de finde sich bei mobile ajax.
Die aktuelle Mobiblogpara.de finde sich bei mobile ajax.
Nicht zur Nachahmung empfohlen! Vor ein paar Tagen war ich mit dem Auto in Bayern unterwegs. Auf einem Parkplatz holte ich noch eine Mitfahrerin ab und nutzte die kurze Wartezeit um schnell noch mobil nach Verkehrsmeldungen zu schauen. Die Straßen waren alle frei und da kam auch schon meine Mitfahrerin. Also steige ich aus, lege den Ogo auf die Frontscheibe und helfe der Dame ins Auto.
Dabei schaffte ich es, das Auto einmal komplett zu umrunden und dann wieder einzusteigen… und loszufahren. Ein paar Kilometer weiter auf der Autobahn sehe ich irgendwas im Rückspiegel vorbeifliegen. Seltsam, dachte ich mir noch, das sah irgendwie vertraut aus. Spontan konnte ich mir keinen Reim daraus machen, auf der linken Spur bei 130 ließ es sich auch schlecht anhalten. Erst nach und nach dämmerte mir, was sich da eben fliegend verabschiedet hat…
Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand den kleinen Ogo findet und er noch zu gebrauchen ist geht gegen Null. Der Vertrag läuft noch ein paar Monate, die Karte habe ich bei Vodafone sperren lassen, obwohl ich mein “Kundenkennwort” vergessen hatte. Aber meinen Pocketweb bringt mir das nicht zurück. Und irgendwie fühle ich eine gewisse Leere, vor allem, wenn ich mit dem Auto unterwegs bin. Woher bekomme ich jetzt meine Staumeldungen, wie kann ich meiner Frau schnell eine Mail schreiben, wie auf Kundenanfragen reagieren und woher bekomme ich abends in der Pension noch die Spiegel-Online Meldungen?
Lohnt es sich, mir einen zweiten Ogo anzuschaffen? Bekomme ich Provision, wenn ich ihn bei mir selbst kaufe? Hat jemand einen gebrauchten übrig? Gibt es mittlerweile tolle, günstige Alternativen?
Also im Gottesdienst habe ich meinen Ogo bisher immer ausgelassen. In einer amerikanischen Studie gaben 12 Prozent der Befragten an, auch in der Kirche mobil ihre E-Mails zu checken. Der adventistische Pressedienst (APD) verschickte dazu folgende Meldung:
Zwölf Prozent der US-Amerikaner lesen E-Mails auch in der Kirche
Nach einer aktuellen Umfrage in den USA sollen 12 Prozent der Amerikaner während des Kirchenbesuchs ihre E-Mails lesen. In der Millionenstadt Chicago konsultieren nur 9 Prozent ihr Mobiltelefon in der Kirche, um eingehende E-Mails durchzusehen.
Bei der Umfrage, die von der Tageszeitung “Chicago Sun-Times” bei 4.000 US-Bürger im Alter von über 13 Jahre durchgeführt wurde, haben 12 Prozent der Befragten angegeben, dass sie auf der Kirchenbank Mobiltelefone, Kleinstcomputer (sog. Personal Digital Assistants [PDA]) und andere drahtlose Endgeräte benutzen. Im Grossraum von Atlanta beträgt die Zahl der E-Mail-Leser in der Kirche sogar 22 Prozent.
Nach Angaben der “Chicago Sun-Times” benutzen mittlerweile 12 Prozent aller Befragten ihre elektronischen Geräte auch auf der Toilette, um die Post abzurufen. In Chicago ist der Blick in den Posteingang beim Mobiltelefon “am stillen Örtchen” bereits bei 47 Prozent der Befragten zur festen Gewohnheit geworden.
Unter den Befragten im Grossraum Chicago schlafen 49 Prozent nachts mit ihren mobilen E-Mail-Geräten neben dem Kopfkissen, weitere 49 Prozent sehen während der Fahrt mit öffentlichen Transportmitteln nach, ob ein E-Mail eingegangen ist. 21 Prozent nutzen sogenannte “WiFi-Hot-Spots” in Hotels, Flughäfen und an anderen öffentlichen Orten um die elektronische Post zu lesen und 16 Prozent lesen ihre E-Mails während dem Autofahren.
Quelle: APD
Die beiden letzten Wochen war ich unterwegs – zelten mit 28 Kindern wie fast jedes Jahr. Mein Ogo war die einzige Verbindung zur Zivilisation, wenn man von Kinderärzten und Nachtapotheken absieht.
Während meiner Abwesenheit fanden zwei “Prunksitzungen” der Mobiblogpara.de statt, auf die ich hier noch satzungsgemäß hinweisen möchte. Alle zwei Wochen stellt einer der Gastgeber seine persönliche Top-5 von Beiträgen aus der mobilen Welt vor.
Eine komplette Übersicht, die Satzung und die Einladung zum mitmachen unter Mobiblogpara.de.