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Android Market auf dem Touchlet Tablet X2G installieren (gelöst)

18. Februar 2011

android_marketBei den ersten Tests und der Suche nach guten Apps landete ich immer wieder auf den Seiten von Googles Android Market, konnte aber mit meinem Gerät nichts installieren. Im von Pearl vorinstallierten App Center vom Touchlet Tablet X2G fand ich aber nicht alle Apps, die ich benötige oder von meinen anderen Android-Geräten gewohnt bin, zum Beispiel die App von Evernote. Nach einer kurzen Recherche stellte ich fest, dass technisch eigentlich nichts gegen den Market sprechen dürfte. Bei xda-developers fand ich eine Anleitung, wie sich der Market auf dem Touchlet installieren lässt – dort steht das deutlich komplizierter – es geht aber auch ohne LInux-Kenntnisse oder root-rechte.

Benötigt

Ihr braucht dazu eine SD-Karte und die Datei “G Tablet.zip” – die ihr am Ende des ersten Beitrags im xda-developers-Forum herunterladen könnt. Idealerweise ist noch dazu das Datenkabel für die USB-Verbindung mit einem Windows-Rechner noch intakt (ja, auch bei mir ist der Stecker beim ersten reinstecken zerbrochen, geht aber trotzdem)

So hats geklappt

  • USB-Datenverbindung zum Touchlet und der darinliegenden SD-Karte herstellen
  • Mit dem Windows Explorer einen Ordner “System” im Hauptordner anlegen
  • Die Datei G_Tablet.zip entpacken und den Ihhalt (die Unterordner app, framework, lib und permissions) in den soeben erstellen “System”-Ordner schieben
  • USB-Datenverbinudng trennen
  • Vom Touchlet aus den Ordner /System/app aufrufen und nacheinander die darinliegenden apk-Dateien installieren (Reihenfolge beachten)
  • 1. GoogleServicesFramework.apk
  • 2. OneTimeInitializer.apk
  • 3. SetupWizard.apk
  • 4. Talk.apk
  • 5. Vending.apk
  • 6. Gmail.apk
  • 7. Maps.apk
  • Danach neu starten, Wlan-Verbindung herstellen und den Market aufrufen
  • Wenn der Market läuft noch nichts downloaden und auch nicht beenden, sondern zu > Einstellungen ->Anwendungen ->Anwendungen verwalten ->Wird ausgeführt gehen und dort Market auswählen. Dann den Cache löschen (nicht die Daten) und Stoppen erzwingen
  • unter “wird ausgeführt” noch “Google Services Framework” auswählen, da die Daten löschen und auch stoppen erzwingen
  • Nach einem Start von Market müsste ein Fehler erscheinen
  • Gerät neustarten und warten bis WLAN-Verbindung steht
  • Market aufrufen

Jetzt sollte es klappen – klingt kompliziert, geht aber recht flott und siehe da, ich konnte meine Evernote-App finden und installieren!

Erster Eindruck vom TOUCHLET Tablet-PC X2G von Pearl

16. Februar 2011

Touchlet_Tablet-PC_X2GHeute kam also die erwartete Lieferung von Pearl, das TOUCHLET Tablet-PC X2G, das im Pearl-Shop derzeit für 199,90 € angeboten wird. Passend dazu berichtet der Spiegel heute vom “Angriff der Billig-Androiden“. Die Packung enthält das Touchlet mit seinem 7 Zoll Touchscreen, eine Installations-CD für die NavGear-Software, eine Halterung, ein Datenkabel, Kurzanleitung sowie ein Netzteil.

Auf den ersten Blick ist das Gehäuse recht griffig und liegt gut in der Hand. Also hab ich das Netzteil angeschlossen und meine ersten Gehversuche gemacht. Wer schon einmal ein Android-Gerät in der Hand hatte, findet sich intuitiv zurecht.

Was nicht mitgeliefert wurde, ist eine SD-Karte, auf der man die Navi-Software installieren könnte… darauf hätte man vielleicht beim Bestellvorgang hinweisen können – dann testen wir das eben erst später. Auch der Versuch, das vollständige Handbuch, dass sich im Appcenter direkt von Pearl herunterladen lassen sollte auf das Gerät zu bekommen, wir mit der Meldung quittiert, dass dazu eine SD-Karte im Gerät sein muss. Die ersten Apps aus dem Appcenter lassen sich aber problemlos installieren, nachdem die W-Lan Verbindung problemlos hergestellt war.

Wie René schon vor einige Zeit bemerkte und mittlerweile auch auf dem Lieferschein vermerkt ist, ist das Systemdatum auf 2020 eingestellt – auch das ist aber schnell geändert. Ein weiterer Hinweis im Lieferschein ist der, dass mit dem vorinstallierten Browser derzeit keine Flash-Videos abgespielt werden können. Internetseiten zeigt er recht flott und je nach Neigungswinkel an den Bildschirm angepasst dar. Meiner geplanten Hauptnutzung, das surfen auf der Couch im Wohnzimmer oder schnell mal etwas online googeln steht damit schonmal nichts mehr im Weg.

Der erste Eindruck ist ganz gut, dann schau ich morgen mal, ob ich alles was ich benötige darauf zum laufen bekomme und wo ich noch eine passende Speicherkarte rumliegen habe. Im Mobi-Forum wurde mittlerweile eine passende Kategorie zum Touchlet Tablet PC eingerichtet.

Test zum TOUCHLET Tablet-PC X2G von Pearl

4. Februar 2011

Pearl Touchlet_Tablet-PC_X2GIn den nächsten Tagen trifft hier das TOUCHLET Tablet-PC X2G von Pearl zum testen ein. Ich bin gespannt und freu mich drauf, mal wieder ein Gadget in die Mangel zu nehmen. Einen ersten Testbericht von Blackthorne gibt es im Mobi-Forum – dort kann man auch schon erste Fragen zu dem Gerät loswerden. Sobald ich es selbst in den Händen hatte, kann ich mehr dazu sagen .

Nachtrag zum Ärger mit Kabel-BW

4. Februar 2011

kabelbw ärger mit dem service“Was erzählst du denn für einen Mist?” – das wäre die Frage, die eine Service-Mitarbeiterin bei Kabel-BW gerne ihrer Kollegin stellen würde, die mir als Bestandskunde in Aussicht gestellt hatte, in den Genuss des Tarifs für Neukunden zu kommen.

Das war nicht ganz, was ich hören wollte. Und dieses Telefonat kam auch nur zustande, weil ich am Donnerstag erneut bei KabelBW anrief. Im Nachhinein hatte ich festgestellt, dass der für Mittwoch versprochene Rückruf am Donnerstag zumindest versucht wurde – auf meinem Handy, entgegen meines ausdrücklichen Wunsches, mich auf dem Festnetz unter der bei Kabel-BW registrierten Nummer anzurufen.

Das ich auf dem Handy von zuhause aus keinen Empfang habe, hatte ich dem Kollegen am Mittwoch ja bereits mitgeteilt, aber das bestätigt nur das Gefühl, das mir nicht richtig zugehört wurde.

Die Dame am Donnerstag gab sich sichtlich mehr Mühe und verwies mich auf die letzte Möglichkeit, eine schriftliche Beschwerde einzureichen. Wenn es brauchbare Konkurrenz auf dem Kabel-Sektor gäbe, wäre die Kündigung schon längst raus – so bleibt mir nur, mich zu beschweren und abzuwarten, ob Kabel-BW vielleicht doch noch Wort hält.

Auch bei Kabel-BW: Der Bestandskunde ist immer der Dumme

2. Februar 2011

Ärger mit Kabel-BW als Bestandskunde“Einfach clever” wollen sie laut ihrem Leitspruch sein “einfach verarscht” fühle ich mich als Bestandskunde nach den Telefonaten letze Woche und heute. An vielen Plakatwänden wird derzeit für CleverKabel 32 geworben. Schnelles Internet als Flatrate, in Kombination mit einer Telefon-Flatrate und das für 29,90 €.

Seit fast zwei Jahren habe ich den Tarif Cleverkabel 20 – der ist ein wenig günstiger, aber ich zahle zusätzlich noch die rund 15 Euro für den Kabelanschluss. Da ich den aber nicht benutze, sondern entweder über zattoo oder Satellit fernsehe springt mir auf der Kabel-BW-Seite ein Hinweis entgegen:

NEU: Auf Wunsch auch ohne Kabelanschluss

Super, genau das was ich schon immer wollte, denke ich und greife zum Telefon. Es ist Freitag der 21.01. und eine freundliche Dame bei Kabel-BW nimmt meinen Anruf entgegen. Ich berichte ihr, dass ich Bestandskunde bin, meine Mindestvertragszeit demnächst ausläuft und ich mich nun für den Tarif CleverKabel 32 interessiere, allerdings ohne Kabelanschluss.

“Sind sie Satelitenversorgt?” kam ihre Rückfrage. Als ich dem zustimme rechnet sie mir vor, dass ich dann ja über 15 Euro im Monat sparen würde, wenn ich den Kabelanschluss kündige. Auf den neuen Tarif kann sie mich gleich umstellen, dann hätte ich schon am Nachmittag eine schnellere Leitung, und die Kündigung des Kabelanschlusses sei kein Problem – einfach per FAX an die Service-Nummer schreiben, dass ich Sattelitenversorgt bin und deshalb den Kabelanschluss nicht benötige – dann wäre alles kein Problem.

Das Fax schickte ich noch am gleichen Vormittag ab, und wie versprochen wurde die Leitung am Nachmittag spürbar schneller. 32 Mbit/s waren es zwar nicht ganz, aber deutlich über 25. Das hilft zum Beispiel, wenn meine Frau und ich gleichzeitig unterschiedliche Filme streamen.

Ich freute mich schon auf die nächste Kabel-BW-Rechnung, um schwarz auf weiß zu sehen, dass ich nun wirklich schnelleres Internet habe und gleichzeitig weniger bezahle. Ein paar Tage später flatterte eine Auftragsbestätigung für CleverKabel 32 ins Haus – der Kabelanschluss wird nirgends erwähnt.

… aber nicht für Bestandskunden

Zwölf Tage später, am 2. Februar bekomme ich dann ein Schreiben von Kabel BW in dem mir der “Kundenservice” mitteilt:

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